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‘Der Charakter unserer Zeit soll in unseren Bauten spürbar sein. Wir wollen die Form unserer Bauten aus dem Wesen der Aufgabe heraus gestalten, aber mit den Mitteln unserer Zeit.‘

Büroprofil

Dipl. Ing. Architekten

Markus Gabler
Adrian Czichos
Rabea Haag-Melachrinos

Dipl. Ing. Innenarchitekten

Katharina Schmitt
Suzana Auras
Tina Schott

Finance/Administration

Kerstin Gabler
Silke Rohr

Ausgangspunkte

Die Erfahrungen aus dem Studium haben sich beim realen Bauen umgekehrt. Dienten das provokative Arbeiten und die dramatischen Entwurfskonzepte während des Studiums noch der Darstellung bestimmter eigener Haltungen, erzeugen die Anforderungen im Berufsleben eine Vernunftshaltung, die den Umgang mit klaren, ruhigen und ablesbaren Ausdrucksformen fordert. 

Entwurfshaltung

Die Architekten versuchen grundsätzlich nicht, eine vorgefasste formale Vorstellung umzusetzen. Vielmehr erscheint es Ihnen wichtig, die Wettbewerbs- und Realisierungsentwürfe aus der jeweiligen Aufgabenstellung und Situation heraus zu entwickeln. Das vorrangige Ziel ist es deshalb nicht, eine für alle Gebäude einheitliche Architektursprache (Handschrift) zu entwickeln. Jedes Gebäude, jeder Raum soll diejenige Gestalt, Ausstrahlung oder Atmosphäre erhalten, die seinem Inhalt entspricht und den speziellen Rahmenbedingungen, unter denen er entsteht. Ein weiteres Merkmal der Arbeit ist, dass die Planung nicht bei der Konstruktion und Hülle der Gebäude aufhört, sondern der Innenausbau bis ins Detail mitbearbeitet wird.

Situation

Für ein junges Architekturbüro ist es sehr schwer, unter normalen Bedingungen einen Auftrag zu erhalten, da in 99 Prozent der Fälle Seriosität und Zuverlässigkeit mit einer meterlangen Referenzliste gleichgesetzt wird.

Wenige Bauherren erkennen, daß gerade junge Büros durch ein erhöhtes Engagement und unkonventionelle Sichtweisen Gebäude und Raumgestaltungen hervorbringen, die sich deutlich vom Alltagseinerlei absetzen und funktionale Anforderungen oft besser lösen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, daß es wichtig ist, den Bauherrn als kreativen Partner im Prozess der Projektentwicklung zu sehen.

Aufgaben

Ein junges Büro wird irgendwann zu einem alten Büro. Dennoch sollte es versuchen, weiter jung zu denken. D.h. insbesondere ein hohes Maß an Flexibilität auf sich ändernde Rahmenbedingungen zeigen, um mittels kontinuierlicher Fortbildung auf sich ändernde Situationen zu reagieren.

Zukunft

Die konzeptionelle Entwurfsphase mit der Festlegung der wesentlichen Architekturelemente sowie das Baumanagement sind Bereiche, die in unserem

„Architekturalltag” mehr Raum bekommen. Da jedes Gebäude durch verschiedene Randbedingungen in seiner Zeit entstanden ist, würde jedes von uns geschätzte Bauwerk sich in unserer Zeit zwangsläufig anders präsentieren.

Weniger eine Empfehlung für die Arbeit in etablierten Büros als mehr ein Wunsch zur Zusammenarbeit von etablierten mit jungen Büros wäre ein Gedanke, der uns gefallen würde. Vor allem die menschlichen Erfahrungen sollen tiefer in den Berufsalltag eingreifen!